Woche 8: Abschied von Marokko – Zwischen Problemen, Regen und unserem Grenzübertritt 🚐🌍

Nach einigen Wochen voller Abenteuer in Marokko war es an der Zeit, Abschied zu nehmen. Diese Woche war eine Mischung aus Natur, Stadtleben, unerwarteten Herausforderungen und ersten Gedanken ans Weiterziehen.


Von Wäldern, Schafen und dem größten Fußballstadion der Welt

Unsere letzte Woche in Marokko begann mitten in der Natur. Wir schliefen im Wald, arbeiteten, fuhren durch ländliche Gegenden und trafen freundliche Hirten mit Schafen und Kühen. Der Kontrast war riesig: Während der Süden Marokkos von Tourismus geprägt ist, zeigte sich der Norden eher landwirtschaftlich geprägt.

Wir erfuhren, dass in der Nähe von Casablanca das größte Fußballstadion der Welt entstehen soll – 115.000 Sitzplätze, im Stil eines riesigen Berberzelts. Also waren wir auch kurz in Casablanca: Es fühlte sich fast europäisch an, mit Hochhäusern, Einkaufszentren und einer extrem gut ausgebauten Infrastruktur. Wir filmten auch die Dimensionen des Bau´s des Stadions – Auf Social Media zu finden!


Stiere, Müll und Gedanken ans Weiterziehen

Nach einer regnerischen Nacht am Strand fuhren wir wieder in den Wald – Laufen, Durchatmen, Natur genießen. Dabei trafen wir auf einen nicht sehr freundlichen Stier (kein Spaß) und aber freundliche Hirten, die uns herzlich begrüßten.

Je weiter wir Richtung Norden kamen, desto mehr dachten wir über Marokko nach. Die kleinen, nicht-touristischen Dörfer hatten ihren eigenen Charme, aber auch viel Müll. Der Kontrast zwischen Arm und Reich scheint riesig zu sein.

Langsam wurde uns klar: Unsere Zeit hier neigt sich dem Ende zu, und wir fingen an, Marokko bereits jetzt zu vermissen. Was wir nicht vermissen würden?

🚔 5-10 Polizeikontrollen pro Tag
🕳️ Straßen voller Schlaglöcher
🚮 Müll überall

Aber der Rest? Wird uns fehlen.


Die letzte Nacht – und ein mysteriöser Warnruf in der Dunkelheit

Die Suche nach einem letzten Stellplatz in Marokko gestaltete sich schwierig. Die meisten Orte in Hafennähe waren als „unsicher“ markiert, und wir wollten kein Risiko eingehen. Wir suchten ewig nach einem Platz – und dann passierte es:

🚗 Ein kleiner Unfall auf einer engen Straße – Auto gegen Auto, seitlicher Kratzer. Aber im Grunde reichte ein Handschlag zur Klärung der Situation.

Gerade als wir dachten, einen sicheren Schlafplatz gefunden zu haben, tauchte plötzlich ein Mann aus der Dunkelheit auf. Auf Arabisch machte er uns klar, dass es hier nicht sicher sei. Keine Ahnung, was er genau meinte – aber wir wollten es nicht herausfinden.

Also Plan B: Übernachtung an einer Tankstelle. Nicht romantisch, aber sicher.


Goodbye Marokko – Hello Spain!

Am nächsten Morgen nahmen wir die Fähre. Ein letztes Mal Marokko spüren, bevor wir die Küste hinter uns ließen.

Das Erste, was wir in Spanien machten?
🍺 Ein Bier kaufen!

Den Abend verbrachten wir entspannt, ließen alles Revue passieren und freuten uns auf das, was als Nächstes kommt.

Am nächsten Tag standen dann einige Erledigungen an:
✔️ Van waschen – dringend nötig!
✔️ Neue SIM-Karte besorgen
✔️ Defektes Stromkabel reparieren
✔️ Pässe für das Indien-Visum zur Post bringen

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