Die erste Woche in Marokko fühlte sich an wie ein einziger Fiebertraum aus Farben, Gerüchen und Klängen. Der Weg nach Marrakesch, das Atlasgebirge, Kamelausritte und die erste Begegnung mit der berberischen Kultur.
Marrakesch – zwischen Schlangenbeschwörern und Minztee
Marrakesch war… intensiv. Kaum hatten wir die Stadt betreten, waren wir mitten im Trubel: Märkte voller bunter Gewürze, Schlangenbeschwörer, Esel, Katzen und jede Menge „gute Preise“ für einfach alles ;).
Wir merkten: Wir brauchen ein paar Tage um Anzukommen und nicht tausende Geräusche, Gerüche und co… die letzten Tagen bzw. Wochen waren alle Tage anders, neu und es war wenig Luft „zur Ruhe zu kommen“. Nach ein paar Tagen Pause auf einem Campingplatz (7€/Nacht!!! mit Pool- in Europa findet man das nicht mehr) fühlten wir uns wieder sehr gut und buchten unsere erste Tour mit einem Einheimischen, um mehr über das Land zu erfahren.
Chaos und Magie: Der Ausflug ins Atlasgebirge
Unser Tagestrip in die Berge begann, sagen wir mal… suboptimal. Wir wollten mit dem öffentlichen Bus fahren, der uns aber nicht mitnahm weil er schon voll war – dann konnten wir kein Taxi finden und kamen viiiiel zu spät. Als wir endlich ankamen, waren wir gestresst und angepisst – doch die nächsten Stunden machten alles wieder gut. Das zu spät kommen werden wir wohl nicht so schnell los 😉 Und in Marokko (wie wir auch in Tansania gemerkt haben) ist das auch alles nicht so genau 😀 – Gut für uns!
Von einer Frauenkooperative, die Arganöl herstellt und uns Frühstück bereitstellte, ging es hoch ins Atlasgebirge. Dort wanderten wir durch atemberaubende Landschaften und aßen eine traditionelle Tajine bei einer Berberfamilie.
Die Nacht in Marrakesch verbrachten wir mit neuen Erkenntnissen, staubiger Kleidung und dem festen Vorsatz: Wir müssen noch tiefer in dieses Land eintauchen.

