Marokko ist das perfekte Ziel für alle, die mit dem Camper mal richtig raus aus Europa wollen. Ob Wüste, Atlantik oder Atlasgebirge – das Land bietet Abwechslung ohne Ende. Wir haben rund 1,5 Monate hier verbracht und nehmen dich mit auf unsere Route, teilen unsere Erfahrungen zu Stellplätzen, Sicherheit und allem, was du für deinen Roadtrip wissen musst.
Wie läuft die Fährüberfahrt nach Marokko ab? 🚢
Die meisten nehmen die Fähre von Algeciras nach Tanger Med. Tickets bekommst du direkt am Hafen oder günstiger bei Ticketbüros in Hafennähe. Die Überfahrt dauert ca. 1,5 Stunden. Wichtig ist, dass du alle Fahrzeugpapiere dabei hast, deinen Reisepass und am besten auch eine Kopie davon.
Wir empfehlen, früh genug loszufahren – gerade in der Hochsaison oder vor Feiertagen kann’s voll werden.
Ist es gefährlich, durch Marokko zu reisen? 🧐
Ganz ehrlich? Wir haben uns fast immer sicher gefühlt. Klar, es gibt Regionen, die hektischer sind (große Städte wie Marrakesch oder Casablanca), aber wir wurden nie ernsthaft belästigt oder beklaut.
Was uns aufgefallen ist:
- Viele Polizeikontrollen, die aber meistens freundlich ablaufen.
- Nachts meiden wir abgelegene Orte oder dunkle Stadtviertel.
- Wildcampen funktioniert gut, aber mit Hausverstand – frag lieber mal Locals, ob’s okay ist.
Tipp: Wenn dir ein Stellplatz ungut vorkommt – fahr weiter.
Unsere Route durch Marokko – 1,5 Monate Abenteuer 🗺️
Hier unsere grobe Route mit den größten Highlights:
- Tanger Med – Ankunft und erster Kultur-Flash
- Rabat – Königspalast, Souks und Meeresluft
- Marrakesch – bunt, laut, voller Leben
- Imlil – Berberdorf im Atlasgebirge, ideal zum Wandern
- Taghazout – Surfer-Vibes und chillige Strände
- Ouarzazate – Filmstadt & Tor zur Wüste
- Zagora – „52 Tage bis Timbuktu“-Schild inklusive
- M’Hamid – Sahara-Feeling pur
- Zurück an die Küste und gemütlich hoch bis zur Fähre
Natürlich waren wir noch an vielen weiteren Orten unterwegs! Wenn du unsere ganze Tour im Detail nachlesen willst, schau gern in unser Reisetagebuch rein – dort findest du alle Stops, Bilder und Geschichten.
Was waren unsere Lieblingsplätze? 🌄
💙 Einsame Buchten: Gerade an der Atlantikküste findest du wilde Strände, an denen du oft fast allein stehst.
🏜️ Die Sahara bei M’Hamid: Auf einer Düne einschlafen, Lagerfeuer an, Sternenhimmel drüber – unvergesslich.
🏔️ Atlasgebirge rund um Imlil: Kühlere Temperaturen, grüne Täler, freundliche Berberfamilien.
🏄 Taghazout: Der Place-to-be zum Surfen, Leute treffen und gut essen.
Und das Beste: Oft stehen die schönsten Plätze nichts oder fast nichts!
Wie sieht es mit der autarken Versorgung im Campingbus in Marokko aus? 💡
Marokko ist wirklich super easy, was das angeht:
- Wasser auffüllen geht fast überall – ob auf Campingplätzen, bei Tankstellen oder sogar bei freundlichen Locals.
- Abwasser & Toilette kannst du oft auf Campingplätzen entsorgen.
- Strom? Kein Problem. Die Sonne brennt fast jeden Tag runter – unsere Solaranlage war immer happy.
- Lebensmittel gibt’s günstig auf Märkten. Frisches Gemüse, Obst, Brot… und in den größeren Städten findest du auch Supermärkte, die alles haben, was du aus Europa gewohnt bist.
Kann man remote in Marokko arbeiten? 💻
Kurz gesagt: Ja, meistens funktioniert’s.
Wir haben uns für eine einfache Lösung entschieden: unlimitierte SIM-Karten von marokkanischen Anbietern gekauft, in unseren Router gesteckt – und damit unser eigenes WLAN gehabt.
Die Netzabdeckung ist erstaunlich gut, besonders in den Städten und größeren Orten. Klar, mitten in der Wüste oder in abgelegenen Tälern kann’s mal langsam werden oder ausfallen. Aber genau dann ist halt Vanlife-Logik gefragt: flexibel bleiben und die Offline-Zeit genießen.
Starlink wäre theoretisch auch eine Option, wenn du wirklich überall unabhängig arbeiten willst – haben wir aber nicht genutzt, weil uns die SIM-Lösung völlig gereicht hat.
Was kosten Campingplätze in Marokko? 💶
Kurz gesagt: fast nix. Die meisten Plätze kosten zwischen 5 und 10 Euro pro Nacht, manchmal mit Strom, oft sogar mit WLAN.
Und sie sind meist gut in Schuss. Klar, manchmal einfacher Standard, aber völlig okay – und immer mit einem Lächeln vom Betreiber.
Fazit – Lohnt sich Marokko mit dem Wohnmobil? 🚐💭
Auf jeden Fall. Marokko hat uns mit seiner Gastfreundschaft, den Landschaften und der Freiheit, überall stehen zu können, total überzeugt.
Es ist abwechslungsreich, günstig, sicher, spannend – und nach 1-2 Monaten hast du das Gefühl, wirklich ein Stück dieser Kultur erlebt zu haben.
👉 Unser Tipp: Einfach losfahren, offen bleiben und die Reise genießen.
