Nach einer Woche auf der Straße haben wir uns langsam ans Vanlife gewöhnt – oder zumindest dachten wir das. Doch diese Woche sollte uns auf die Probe stellen: Reparaturen, eine Bärsichtung (?!), das große Übersetzen nach Marokko und die ersten Begegnungen mit Ziegenhirten. Los geht’s!
Letzte Tage in Spanien: Schrauben, Kochen, Planen
Unser Van wollte uns gleich zu Beginn der Woche nochmal testen. Eine kaputte Wasserleitung? Perfekt. Nach einigen Flüchen und schmutzigen Händen war das Problem behoben, und es ging weiter Richtung Süden.
In La Línea de la Concepción hatten wir dann eine eher ungewöhnliche Nacht: Irgendwas (oder irgendwer?!) bewegte sich im Dunkeln, und unser halbwaches Hirn entschied – es war ein Bär! Vielleicht nur ein streunender Hund, aber hey, wir bleiben bei der dramatischen Version. 🐻
Der nächste Tag war Reparaturmarathon Nummer zwei- Vorne besser isolieren. Erst noch schnell eine Paella kochen, dann Wäsche waschen, Van wieder auf Vordermann bringen und endlich: Tickets für die Fähre bei Carlos nach Afrika besorgen!
Willkommen in Marokko: Chaos, Ziegen und SIM-Karten
Der Moment, als wir mit der Fähre von Spanien nach Marokko übersetzten, war surreal. Europa hinter uns, Afrika vor uns. In Tanger angekommen, wurden wir direkt nach der angespannten Grenzkontrolle (Stichwort Drohne) ins Verkehrschaos geworfen – hupende Autos, enge Straßen, ein Durcheinander aus Eseln, Mopeds und Fußgängern. Willkommen in einer neuen Welt!
Erste Mission: Eine marokkanische SIM-Karte besorgen und Bargeld wechseln. Zweite Mission: Überleben im Straßenverkehr. Dritte Mission: Einen Schlafplatz finden.
In der Nacht standen wir schließlich irgendwo in der Natur – nur wir, ein paar Ziegenhirten in der Ferne und eine Militärbasis. Das Wetter? Durchwachsen. Aber die Tankpreise? So niedrig, dass wir vor Freude fast geweint hätten.
Esel und die Schönheit des Einfachen
Wir rollten weiter Richtung Süden und entdeckten die ersten schönen Strandplätze. Marrakesch rief– und sich langsam mit der neuen Kultur vertraut machen.
