10 Monate auf Weltreise – Von der Wüste Kasachstans ins Hochgebirge Tibets– Unser Weg durch China bis Südostasien

Wir sind Thomas & Rika – und unser Traum, mit dem selbst ausgebauten Van von Europa bis nach Nepal zu fahren, wird jetzt leider scheitern. Dazu aber später mehr.
Nach dem abenteuerlichen Pamir Highway führte uns unser Weg weiter quer durch Tadschikistan, Usbekistan, Kirgistan, Kasachstan – und schließlich von China nach Südostasien.
Klingt nach einer geraden Linie? Ganz und gar nicht. Es war eine Achterbahnfahrt aus Hitze, Höhenmetern, Pannen, Bürokratie – und Momenten, die wir nie vergessen werden.

Auf Youtube gibt es die gesamte Reise: Reise-VLOGS

🍇 Usbekistan – 14 Stunden Grenze & ein Glas Wein

Die Einreise nach Usbekistan war… sagen wir, intensiv.
14 Stunden Warten, Kontrolle, Formulare – und irgendwann das Gefühl, gar nicht mehr zu wissen, ob man noch im richtigen Land ist.
Aber am Ende wartete ein kleines Paradies: eine Winery, die uns nach all dem Staub mit kühlem Wein und netten Gesprächen empfing.


🔧 Kirgistan – Busreparatur & Vanlife-Glück

Zurück in Bishkek: 36 Grad, Werkstattluft und Ölgeruch. Gemeinsam mit anderen Österreichern reparierten wir unseren Renault Master – Schrauben, Schweiß, Lachen inklusive.
Danach gings an den Issyk-Kul-See nach Ton, wo wir einfach nur chillten.
Das Wasser glitzerte, die Berge spiegelten sich, und nach all der Anstrengung fühlte sich dieser Ort wie Urlaub an.

🏜️ Kasachstan – Von der Steppe zu den Canyons

Nach einer kurzen Pause in Österreich kamen wir zurück nach Zentralasien – diesmal nach Kasachstan.
Hier erlebten wir gewaltige Kontraste: weite Steppen, tiefe Schluchten und unglaubliche Farben im Charyn Canyon.

Ab nach China !

Und plötzlich war’s soweit: Grenze China!
Dort lernten wir unsere Reisegruppe kennen – und erfuhren, dass wir China nicht allein, sondern nur mit Guide & Genehmigung bereisen dürfen.

Die Einreise war zäh: Stundenlange Kontrollen, unzählige Fragen, aber irgendwann – geschafft!
Doch kaum in China, kam das erste große Problem: Ein Motorrad unserer Gruppe ging kaputt – und plötzlich mussten wir schnell eine Lösung finden: haben wir auch 🙂


🏜️ Dünen, Nightmarkets & 4.800 Meter Höhe

Wir erreichten nach vielen Fahrtagen Dunhuang, mitten in der Wüste Gobi – Massentourismus, Sanddünen und ein Nightmarket, der wirklich alles übertrifft: Essen, Lichter, Menschenmengen.
China ist anders 😀

Kurz darauf ging es richtig hoch hinaus – auf 4.800 Meter!
Die Luft war dünn, der Kopf schwer, zwei Fahrzeuge gaben auf. Aber der Ausblick? Unbeschreiblich.

Zwischen Wüste, Schnee und neuen Freunden lernten wir wieder einmal, was Reisen wirklich bedeutet: loslassen, vertrauen und weitermachen. China hat uns sehr herausgefordert – viel Fahrerei, strenge Regeln und gefühlt weniger Freiheit und gleichzeitig war es atemberaubend in diesem Land Reisen zu können mit eigenem Camper!


Fazit – Grenzen sind nur Linien auf der Karte

Unser großes Ziel stand schon seit Monaten fest: Nepal!
Doch als wir endlich kurz vor der Grenze standen, kam alles anders. Ein massiver Erdrutsch hatte die Hauptstraße vollständig weggespült.
Der Übergang war geschlossen, keine Fahrzeuge kamen mehr durch.

Erst waren wir enttäuscht, fast schon frustriert. So kurz vor dem Ziel – und doch gestoppt. Aber wie so oft auf Reisen lernt man: Manchmal führt ein Umweg zu etwas völlig Neuem.


🏔️ Unerwartete Zeit in Tibet

Da die Straße nach Nepal unpassierbar war, entschieden wir uns, mehr Zeit in Tibet zu verbringen.
Und das war ein Geschenk.

Jeder Tag dort fühlte sich an, als würde die Zeit ein wenig langsamer laufen.
Wir gewöhnten uns an die Höhe, an das Leben zwischen Himmel und Erde, und merkten: Auch wenn der Weg nach Nepal versperrt war, führte uns das Schicksal an einen Ort, den wir sonst nie so intensiv erlebt hätten.


🌏 Neuer Kurs: Auf nach Laos!

So kam es, dass wir völlig ungeplant nach Laos reisten!
Ein neues Land, neue Kultur, neue Menschen – und wieder dieses Gefühl von Aufbruch.

Die Straßen führten uns aus dem Hochgebirge hinunter in tropische Landschaften, Palmen, Reisfelder und warme Luft. Nach Wochen in dünner Höhenluft war das fast ein kleiner Kulturschock – aber ein wunderschöner.

Laos wurde zum Symbol dieses Teils unserer Reise:
Manchmal kommt man nicht dort an, wo man wollte – aber genau dort, wo man sein soll.

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