🌍 Über ein halbes Jahr Weltreise – Von Georgien über Russland nach Zentralasien

Zwei Monate sind wieder vergangen – das bedeutet, dass wir inzwischen seit über einem halben Jahr auf Weltreise sind. Und ganz ehrlich: Wir können uns das noch ewig so vorstellen. Die letzten Wochen waren die abenteuerlichsten bisher. Es war eine wilde Mischung aus Höhen und Tiefen, Naturgewalten, unglaublicher Gastfreundschaft – und echten Herausforderungen.


🇬🇪 Georgien: Berge, Wetterkapriolen & Vanlife im Großen Kaukasus

Wir haben uns in die Berge Georgiens verliebt. Besonders die Region rund um Stepanzminda (Kazbegi) hat es uns angetan. Unsere erste Wanderung in den Großen Kaukasus endete abrupt – ein plötzlicher Wetterumschwung zwang uns zur Umkehr. Aber wir gaben nicht auf.

Beim zweiten Versuch erreichten wir die Altihut auf 3.014 m. Ob wir es bis zum Gipfel des Kazbegi geschafft haben? Das erfahrt ihr in unserer aktuellen Folge.

Außerdem erkunden wir das abgelegene Truso-Tal – ein echtes Juwel für Vanlife im Großen Kaukasus. Dort fanden wir nicht nur Ruhe und atemberaubende Naturstellplätze, sondern auch herzliche Begegnungen mit der georgischen Bevölkerung.

Ein großes Thema in dieser Zeit war unser Versuch, ein Transitvisum für Russland zu bekommen – die Voraussetzung, um nach Zentralasien weiterzureisen.


🇷🇺 Transit durch Russland: Checkpoints, Grenzdrama & Nervenprobe

Kaum war das Visum da, ging es los – über die Georgische Heerstraße zur russischen Grenze. Früh aufstehen, schnell durch – so dachten wir. Stattdessen: 8 Stunden Grenzaufenthalt, unzählige Checkpoints, und zum Schluss auch noch ein kleines „Verhör“.

Wie unser Transit durch Russland genau verlief und ob wir es rechtzeitig über die Grenze nach Kasachstan geschafft haben, zeigen wir euch ausführlich im Video. Eins können wir schon sagen: Es war nervenaufreibend – aber am Ende hat alles geklappt.


🇰🇿 Kasachstan: Hitze, Kamele & endlose Steppe

Nach der russischen Nervenprobe war Kasachstan eine echte Überraschung: Endlose Weiten, wilde Kamele, unglaubliche Gastfreundschaft – aber auch extreme Hitze und kaputte Pisten. Wir wurden von einer kasachischen Familie eingeladen und durften echte Herzlichkeit erleben.

Wir durchquerten die WĂĽste, standen am fast komplett ausgetrockneten Aralsee, besuchten das Weltraumzentrum Baikonur, und tauchten ein in die Geschichte der SeidenstraĂźe in TĂĽrkistan.

Gleichzeitig war es eine unserer chaotischsten Etappen:
– 40 Grad
– Unzählige Fliegen
– Überhitzter Van


🇰🇬 Kirgistan: Jurten, Gletscher & der legendäre Pamir Highway

Nächster Halt: Kirgistan – und was sollen wir sagen? Wir sind begeistert!
Die Einreise verlief überraschend unkompliziert, und wir fanden uns schnell im Hochgebirge wieder: Jurten, Bergseen, lokale Märkte – alles dabei.

Ein echtes Highlight: Das Base Camp am Peak Lenin (7.134 m).
Wir erlebten:
– Den Aufbau der Jurten
– Kirgisisches Essen mit Blick auf Gletscher
– Den Aufstieg zum Travellers Pass auf 4.200 m


🏔️ Der Pamir Highway – Mit dem Van durchs Hochgebirge Zentralasiens

Dann begann eines der größten Abenteuer bisher:
Mit unserem nicht-allradbetriebenen Van über den legendären Pamir Highway – durch das Niemandsland zwischen Kirgistan und Tadschikistan.

Diese Etappe hatte es in sich:
– Überquerung von Pässen über 4.600 m
– Verlassene Dörfer
– Tanken aus Kanistern
– Schlaglöcher, Offroad-Pisten, steile Abgründe
– Eine weggespülte Brücke
– Der (gescheiterte) Versuch, den Ak-Baital (5.000 m) zu besteigen

Trotz aller Herausforderungen: Wir haben eine der wildesten und schönsten Strecken unserer Reise gemeistert – mitten durch die raue, stille Schönheit Zentralasiens.


🎥 Alle Details in unseren YouTube-Videos!

Wenn ihr diese Etappen im Detail miterleben wollt, schaut gerne auf unserem YouTube-Kanal vorbei. Dort nehmen wir euch Episode für Episode mit – von Georgiens Bergen über Russland bis in die karge Weite des Pamir-Gebirges.

➡️ YouTube: Breaking_Van

Danke, dass ihr uns auf dieser Reise begleitet! ❤️
Bis zur nächsten Etappe – wir melden uns bald wieder.
Eure
Rika & Thomas

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